Mein Weg zum Alzheimer-Hund

Audrey ist ein liebenswürdiger und sanftmütiger Vierpföter und wird, wenn sie groß ist, speziell für die Betreuung von Menschen mit kognitiven Einschränkungen und demenziellen Veränderungen ausgebildet. Den demenziell veränderten Senioren wird die Retriever Hündin später im Alltag kleine Hilfestellungen geben. Sie bringt die Hausschuhe, das Brillenetui oder das Telefon und möchte im Gegenzug gefüttert, gekrault und gebürstet werden. Den Betroffenen vermittelt sie das Gefühl gebraucht zu werden. Sie ermuntert sie sich mitzuteilen, ruft Erinnerungen wach und knüpft so ein Band zwischen Gegenwart und Vergangenheit.

Audrey und ihre Kumpel

Für mich geht es morgens schon echt früh los, denn Andrea steht an Wochentagen auf bevor der Hahn kräht und mich die ersten Sonnenstrahlen wecken können. Am liebsten möchte ich weiterschlafen, doch dann fällt mir schlagartig ein: Uhi, es geht raus! Denn das ist unser Morgenritual. Unsere erste gemeinsame tägliche Aktion, natürlich erst, wenn wir ausgiebig gekuschelt haben.

Weit ist es ja nicht, denn hinter unserem Haus und Garten ist eine große Wiese auf der ich mich so richtig austoben kann, ein Bach für mein morgendliches Bad und dahinter der Wald.

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Audrey über Stock und Stein

Dass wir Retriever sowas ähnliches wie Naturburschen und -mädels sind, weiß so ziemlich jeder, schließlich wurden unsere Vorfahren ja für die Jagd gezüchtet. Querfeldein, dem Wild hinterher. Auch ich bin mit Andrea am liebsten abseits der Wanderwege unterwegs, einfach über Stock und Stein, je abenteuerlicher desto besser.

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Pfütze, Flüsschen oder Strand ...

Heute war ein toller Tag. Ich bin mit Andrea durch Wiesen und Felder gestreift, und plötzlich habe ich es Plätschern gehört. Nase in die Luft – ja, ich hatte mich nicht getäuscht, es roch nach Wasser. Da gab es für mich kein Halten mehr. Sekunden später stand ich bis zum Bauch in der klaren, kalten Strömung eines Baches. Der hatte sich hinter einer kleinen Anhöhe verborgen, und als Andrea mich schnaufend wieder im Blickfeld hatte, musste sie herzlich lachen und zückte sofort ihr Handy.

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Mein neues Zuhause

Jetzt wird es aber Zeit, dass ich Euch auch mal vonmeinem Einzug bei Andrea erzähle. Ich weiß noch genau, wie ich im September letzten Jahres hier ankam.

Neugierig, wie ich nun mal bin, habe ich natürlich Haus und Garten gründlichst erforscht, vorsichtig zuerst – man kann ja nie wissen -  und dann mit immer mehr Selbstvertrauen. Mittlerweile sind es „mein Haus“ und „mein Garten“ und ich fühle mich super wohl hier.  Zuhause eben.

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Junghundschule, Training und ganz viel Spaß ...

Wie Ihr ja wisst, werde ich, wenn ich erwachsen bin, eine Therapeutin auf vier Pfoten. Schon klar, dass ich bis dahin noch ganz ganz viel lernen muss, aber ich freue mich schon sehr darauf. Ich durfte ja auch schon mal Bewohnerinnen und Bewohner besuchen und die waren immer begeistert, als ich an, und manchmal auch auf ihrem Bett aufgetaucht bin.

Ganz nach dem Motto „Früh übt sich, wer eine Meisterin werden will!“, so sagt das Andrea zumindest immer, gehen wir einmal in der Woche gemeinsam in die Junghundschule.

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Mein erster großer Auftritt

Gestern hat es in Strömen geregnet. Andrea und ich haben es uns deshalb zuhause gemütlich gemacht und Fotos geschaut. Von mir, als ich ganz klein war. Ich muss sagen, ich war ein richtig hübsches Hundebaby. Einmal durfte ich sogar mit vielen anderen Vierbeinern von VITA eine Charity-Gala besuchen und wurde auf dem roten Teppich fotografiert – zusammen mit einer hübschen Dame, die Nina Ruge heißt und wohl auch berühmt ist. Sie war sehr nett zu mir und hat mich durchgeknuddelt.

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Audreys 1. Geburtag

Am 29.5.2020 hieß es „Happy Birthday“ liebe Audrey.

Vor 365 Tage erblicke unsere kleine Audrey das Licht der Welt gemeinsam mit ihren Brüderchen und Schwesterchen. Das musste unbedingt gebührend gefeiert werden. Für ihre Patin Andrea, ihre Kolleginnen und Kollegen gab es ein Gläschen Sekt – selbstverständlich alkoholfrei -  ließen wir unsere Audrey doch in der Mittagspause hochleben, und natürlich köstliche Geburtstags-Hundeleckereien für das vierpfotige Geburtstagsmädchen. Ein aufregender Tag, wie Audrey ihrem Tagebuch anvertraute.

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Bitte recht freundlich!

Mittlerweile habe ich mich richtig gut eingelebt, im gemütlichen Haus meiner Patin und im Kurstift, meinem zweiten Zuhause, wie ich es nenne. Alle sind super lieb, gehen mit mir im Kurpark spazieren und spielen. Ich habe auch schon viele Dinge in Sachen „Hundebenimm“ gelernt. Ich verstehe nicht immer alles sofort, aber das ist gar nicht schlimm, denn alle haben ganz viel Geduld mit mir.

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Spaziergang über Stock & Stein

Heute ist ein so schöner, warmer sonniger Tag und da kommen Erinnerungen auf...  Erinnerungen an einen meiner ersten Besuche in dem schönen, wenn damals auch noch sehr winterlich kalten Kurpark. Brrr, damals mochte ich einfach nur toben damit mir warm wurde... Damals wie heute machen sich Andrea und ich mehrmals am Tag auf zu einem ausgedehnten Spaziergang im Kurpark.

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Mein erster Therapiebesuch

Manchmal kommt mir das Kurstift vor wie ein Schlaraffenland – ehrlich! Mal zieht der Duft von warmen Waffeln durch die Flure, dann locken Leckereien wie Würstchen und Kartoffelsalat. Kaum auszuhalten, sage ich Euch! Aber als angehende Therapiehündin muss ich natürlich lernen, solchen Versuchungen zu widerstehen und das klappt schon ganz gut.

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