Mein erster Presse-Termin,

den nachfolgenden Bericht habt ihr vielleicht schon mal auf Google gelesen, aber das war alles so spannend für mich, dass ich ihn nochmals mit Euch teilen möchte.

Schon die Überschrift hat mir gut gefallen: Sie lautete „Wenn ich groß bin, werde ich ein Alzheimer-Hund!“

Am 18.9.2019 wurde es im Kurstift sehr lebendig, als Audrey, begleitet von ihrer Patin und weiteren Vierpfötern von VITA e.V. Assistenzhunde, der Presse und einer Vertreterin der Stadt Bad Homburg, Sozialdezernentin Frau Lehwalder-Schorr, vorgestellt wurde.

Bereits seit über zwei Jahren besuchen die „Therapeuten auf vier Pfoten“ von VITA regelmäßig die Bewohnerinnen und Bewohner im Kurstift. Mit Audrey, der künftigen „Alzheimer-Hündin, geht das Kurstift Bad Homburg gemeinsam mit seinem Kooperationspartner Fressnapf Deutschland und dessen Initiative „Tierisch engagiert“ aber noch einen großen Schritt weiter. Die sanfte Golden Retriever Hündin wird von dem gemeinnützigen Verein VITA speziell für die Bedürfnisse kognitiv eingeschränkter und demenziell veränderter Menschen ausgebildet und soll künftig ihren Alltag teilen – als Gefährte, Helfer und vierpfotiger Therapeut.

Auch Dr. med Stefan Nels, Chefarzt der Geriatrie der Hochtaunus Kliniken, war mit von der Partie, denn (..) er ist nicht nur ein Hunde-Liebhaber, sondern auch von der positiven Wirkung der Fellnasen auf das Wohlbefinden der von Alzheimer und Demenz betroffenen Menschen überzeugt.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Kurstifts erfreuen sich schon heute an der kleinen Maus, die natürlich immer mal vorbeikommt und sich ausgiebig streicheln lässt.

   

        

Ist das nicht toll? Da kommen all diese Menschen, und wollen mehr über mich erfahren. Wieder wurde ich ohne Ende geknuddelt und die Fotografen gaben sich alle Mühe, um mich hübsch ins Bild zu setzen. Ein paar Fotos könnt ihr hier auch sehen.

Tatjana Kreidler war natürlich auch dabei, und erklärte, wie das mit meiner Ausbildung ablaufen wird, warum wir Hunde eine besondere Wirkung auf Menschen haben, dass wir trotz unseres künftigen Jobs auch immer ganz viel Freizeit und Ruhe brauchen etc. Sie brachte sogar zwei kleine Hundebabys mit. Da habe ich mich schon richtig groß gefühlt, wurden die beiden doch erst acht Wochen nach mir geboren. Da bin ich ja schon ein „alter Hase“.

So, jetzt was es also ganz offiziell, ich werde künftig Bewohnerinnen und Bewohner „mit kognitiven Einschränkungen“ im Kurstift besuchen und sie im Alltag unterstützen. Genau das, was ich gerne machen möchte, aber ich bin (...)  ganz sicher, dass ich bis dahin noch eine Menge lernen muss.

Was ich Euch schon verraten kann, VITA begleitet mich die ganze Zeit und übernimmt meine Ausbildung. VITA plant auch meine Besuche bei den demenziell erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern im Kurstift, so dass ich das alles Schritt für Schritt lernen kann, ohne dass es mir zu viel wird. Alle achten immer darauf, dass es mir gut geht. Tatjana hat das so formuliert:  „Audrey’s Wohlbefinden steht stets im Vordergrund. Nach und nach wird die Retriever Hündin in ihre Aufgabe hineinwachsen. Natürlich bleibt für sie neben ihrem „Job“ ausreichend Zeit einfach „nur“ ein ganz normaler Hund zu sein. Sie hat ein liebevolles Zuhause außerhalb des Kurstifts, ihre festen Bezugspersonen, die mit ihr spazieren gehen, spielen, schmusen, trainieren, und einen Rückzugsort, wo sie – wann immer sie diese braucht – Ruhe findet.“

Genau so ist es. Ich freue mich aufs groß werden.

Eure Audrey

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