Neues aus dem Kurstift

Hier finden Sie Berichte über ausgewählte Veranstaltungen sowie Neuigkeiten aus dem Kurstift. Besuchen Sie uns gerne regelmäßig, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Kunst- und Kultur, Spiel und Spaß - das Kurstift bietet Abwechslung und steht für Lebensqualität im Alter!

Leben mit Demenz - Teil 4

Sie sehen sich plötzlich mit der Diagnose Demenz konfrontiert? Höchstwahrscheinlich sind Sie sehr aufgewühlt. Vielleicht sind Sie traurig oder auch wütend. Oder Sie sind einfach nur ratlos, hilflos und ohnmächtig.

Oder Sie erfahren, dass ein lieber Angehörige die Diagnose Demenz erhalten hat. Sie fühlen sich hilflos, möchten unterstützen, wissen aber nicht wie. Sie fragen sich, wie sich Ihre Beziehung zu diesem Menschen von nun an verändern wird und sollte. Denn eines ist nicht zu leugnen, eine Demenzerkrankung bringt viele Veränderungen mit sich.

Eine Möglichkeit sich mit Erkrankung auseinander zu setzen und diese zu verarbeiten ist der Austausch mit anderen Betroffenen. Für Familien und Freunde stehen Angehörigengruppen sowie spezielle Informationsangebote für Pflegende zur Verfügung, denn speziell für Angehörige ist es wichtig und hilfreich das veränderte Verhalten zu verstehen und zu lernen damit umgehen.

Der offene und ehrliche Umgang mit der Diagnose hilft den Betroffenen sowie den Angehörigen und unterstützt Angehörige ihre Lieben und deren Erkrankung besser annehmen zu können. Auch das Kurstift arbeiten eng mit den betroffenen Familien zusammen ... Den vollständigen Artikel „Diagnose Demenz: Was kann ich, was können Angehörige tun?“ mit weiterführenden Information und Hilfestellungen finden Sie bitte hier.

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Musikalischer Abend – Flötenkonzert

Vor einigen Tagen waren am Abend die Flötengruppe und das Gemshornquartett der evangelischen Kirche Seulberg zu Gast im Kurstift. Frau Nadler, die diese Gruppe leitet, ist im Kurstift Bad Homburg keine Unbekannte. Sie hat mit Ihrer Flötengruppe bereits mehrfach unsere Bewohnerinnen und Bewohner begeistert.

Der musikalische Abend begann mit klassischen Stücken, gespielt auf dem Gemshorn, einer sogenannten „Schnabelflöte“, die aus einem echten Tierhorn hergestellt wird. Das Gemshornquartett, bestehend aus zwei Spielerinnen, unter anderem Frau Nadler selbst, und zwei männlichen Gemshornspielern, beeindruckten mit einer Tonvielfalt, die wohl niemand so erwartet hatte.

In Anschluss wurde es dann märchenhaft. Die Flötengruppe bot das Märchen „Der Froschkönig“ von den Gebrüdern Grimm musikalisch dar, während Herr Nadler zwischen den einzelnen Flötenstücken den Originaltext vortrug.

Wir erlebten einen ganz besonderen musikalischen Abend und die Bewohnerinnen und Bewohner genossen diesen musikalischen Vortrag sichtlich

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Leben mit Demenz - Teil 3

In den ersten beiden Teilen unserer Serien haben wir Ihnen die Demenz etwas nähergebracht. Wir sprachen über die unterschiedlichen Formen und Stadien einer Demenz, die Diagnose selbst, den Umgang mit der Diagnose für Angehörige und Betroffene. Es gab Hinweise zum möglichen richtigen Zeitpunkt, um mit einem Arzt oder der Familie und Freunden zu sprechen.

Heute, im dritten Teil unserer Serie „Leben mit Demenz“, möchten wir Sie mit auf eine Reise nehmen. Diese Reise hat schon vielen Menschen unterstützt etwas besser zu verstehen, was im Inneren eines lieben Familienmitglieds oder Freundes...

Die Reise: Ich begebe mich auf eine lange Reise, eine Zugfahrt. Zu Beginn ist alles vertraut und bekannt; die Gebäude, das Stadtbild, die Landschaften… Im Verlauf der Reise erinnert mich meine Umgebung an die guten alten Zeiten. Ich fühle mich wohl und alles scheint vertraut. Meine Mitreisenden scheinen das gleiche Gefühl, dieselbe Empfindung zu haben und wir unterhalten uns angeregt. Mit dem Verlauf der Reise verändern sich die Dinge ein wenig. Die Gebäude haben seltsame Formen ...

Gehen Sie mit uns auf die gemeinsame Reise, um noch ein bisschen besser zu verstehen, was Menschen mit demenziellen Veränderungen erleben, welche Ängste und Wünsche Sie haben, was sie bewegt.

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Werke von Katja Bergmann-Sternkopf im Kurstift

Ein „Farbenreich“ im Kurstift Bad Homburg! Pünktlich um 19:00 Uhr eröffnete Yvonne Haschke, Geschäftsführerin des Kurstift Bad Homburg, die Vernissage der Künstlerin Katja Bergmann-Sternkopf. Bereits Tage vor der Eröffnung hatten wir gemeinsam mit der Oberurseler Künstlerin farbenfrohe Bilder aufgehängt und Skulpturen jeglicher Art und Größe im Raum verteilt.

Für viele Bewohnerinnen und Bewohner war und ist es eine Freude, für andere stellte sich die Frage, warum das alles so bunt sein muss. Die Erklärung: „Farbenreich“ ist der Titel der Ausstellung. Und wie war das noch? Über Geschmack kann man bekanntlich nicht streiten und Kunst fördert und fordert individuelle Interpretationen und Auslegungen. Und den besten Beweis dafür lieferten unsere Gäste selbst.

In unserem Kaminzimmer fand ein reger Gedankenaustausch statt und das nicht nur unter den Bewohnerinnen und Bewohnern, sondern auch mit den deutlich jüngeren Besuchern der Vernissage. Anlässlich dieser Eröffnung verlas CP Gabriel die Laudatio und Ulla Kalbas-Rösch bereicherte mit Ihren wundervollen Liedern den Abend. Begleitet wurde sie am Klavier von ihrem Sohn Lucas. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner genossen diesem besonderen Abend bei einem Gläschen Sekt und manch einer wünscht sich, dass die bunten und sehr modernen Bilder einfach angekauft würden, um dem Kaminzimmer auch weiterhin diese fröhliche Ausstrahlung zu verleihen.

Wir danken allen Künstlern von ganzem Herzen für diesen rundum gelungenen Abend.

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Leben mit Demenz - Teil 2

Sicherlich kennt jeder von uns ein solche oder ähnliche Situation: Sie gehen in die Küche, um etwas zu holen. Dort angekommen, blicken Sie sich suchend um. Aber Sie wissen nicht mehr, was Sie holen oder tun wollten. Sie gehen zurück und dann fällt es Ihnen wieder ein. Diese Erfahrung muss noch kein Grund zur Beunruhigung sein. 

Vielleicht bemerken Sie aber auch Veränderungen, die Ihnen Angst machen und Sie verunsichern: Sie können sich an kurz zurückliegende Ereignisse nicht mehr erinnern. Ihnen fällt im Gespräch oft nicht das richtige Wort ein. Sie haben Konzentrationsprobleme. Sie wissen gelegentlich nicht das Datum oder die Tageszeit. Sie haben Schwierigkeiten, sich in einer fremden Umgebung zurecht zu finden. Sie fragen sich, ob das in Ihrem Alter normal ist, oder ob Sie vielleicht „Alzheimer“ oder „Demenz“ haben. Sie scheuen sich, mit anderen, sogar mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen.

Als „normal“ sehen wir an, dass die körperliche Leistungsfähigkeit im Alter abnimmt. Das Laufen geht nicht mehr so schnell. Die Augen werden schlechter. Das Gehör lässt nach. Und auch das Gehirn altert: Die Denkprozesse verlaufen langsamer als in jungen Jahren, und es wird schwieriger, neue Dinge zu behalten. Es dauert länger, bis einem das richtige Wort einfällt. Wenn sich jedoch Gedächtnisprobleme einschränkend oder negativ auf den Alltag auswirken, sollten Sie dies ernst nehmen ... Den vollständigen Artikel finden Sie bitte hier.

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Dr. Dr. Ruppmann trägt vor

„Die Homburger Louisenstraße zwischen Kulturgut und Kommerz“ war der Titel eines Bildervortrags, dem unsere Bewohnerinnen und Bewohner vor einigen Tagen aufmerksam lauschten. Dr. Dr. Ruppmann, der für mehr als sechs Jahre den Vorsitz der Geschichtswissenschaftler an der Goethe Universität Frankfurt innehatte, überraschte unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit einem interessanten Vortrag, in dessen Mittelpunkt der fotografische Blick des Referenten auf den Fassaden der Häuser lag, denn diese sind stets Hinweise auf das Alter der Gebäude und deren frühere Rolle im Geschäftsleben einer Stadt.

Bis dahin war uns und vielleicht auch unseren Zuhörern und Lesern nicht bewusst, dass die Louisenstraße schon im späten 19. Jahrhundert eine lebendige Einzelhandelsszene aufwies. Ein für uns alle sehr bewegender Moment war, als Herr Dr. Dr. Ruppmann zu Beginn des Vortrags dieses Abends seiner, erst vor wenigen Wochen verstorbenen, Ehefrau widmete. Wir danken Herrn Dr. Dr. Ruppmann für diesen historischen Einblick in unsere Stadt und die persönlichen Momente, die er mit uns geteilt hat.

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BlickPUNKT-Kurstift, Herbst 2018

Lieber Leserinnen und Leser,

die Herbstausgabe unserer Hauszeitung BlickPUNKT-Kurstift ist jetzt für Sie verfügbar. Blicken Sie mit uns zurück auf einen wunderschönen und erlebnisreichen Sommer. Erfahren Sie mehr über unsere neue Expertenserie "Leben mit Demenz", die zeitnah online geht und lernen Sie die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Aufgaben unseres Einrichtungsbeirat etwas besser kennen. Dies und vieles mehr direkt hier online lesen oder auch als PDF downloaden.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Kurstift-Team

BlickPunkt Herbst 2018

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Leben mit Demenz - Teil 1

Das Kurstift Bad Homburg legt besonderes Augenmerk auf die Betreuung und Versorgung von Menschen mit kognitiven Einschränkungen und demenziellen Veränderungen. Die Diagnose Demenz kann sehr belastend sein, nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für die Angehörigen. Es gilt ganz individuell und achtsam auf die Betroffenen einzugehen, denn sie haben Bedürfnisse, die eine außergewöhnlich anspruchsvolle Betreuung und spezialisierte Pflege verlangen. 

Unser Betreuungskonzept basiert auf der Grundlage eines humanistischen Menschenbildes. Jeder Mensch ist eine in sich eigenständige und wertvolle Persönlichkeit. Jeder hat einen Anspruch auf Selbstbestimmung und Anerkennung. Unser Selbstbild baut auf Wertschätzung. Das Bedürfnis nach Wertschätzung ist essentiell für die Entwicklung und den Erhalt des Selbst. Die betroffenen Menschen im Alltag zu begleiten, ihnen ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln sind Grundsätze all unserer Handlungen.

Aber was ist Demenz eigentlich? Welche Phasen gibt es und was kann ich als Angehörige/r tun? Welche Hilfen gibt es für pflegende Angehörige? Wie kann das Leben nach der Diagnose gestaltet werden? Mit unserer Serie möchten wir Betroffenen und Angehörigen das Thema Demenz näherbringen und im Umgang mit kognitiven Veränderungen und Demenz unterstützen.

Hier gelangen Sie zu dem ersten Artikel unserer Serie „Leben mit Demenz“ mit dem Thema „Was versteht man unter Demenz?

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Sommerfest "Family & Friends"

2. August 2018, ein ganz besonderer Tag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kurstifts Bad Homburg. Heute wird gefeiert! Los ging es um 16:00 Uhr mit einem erfrischenden alkoholfreien Cocktail und bei den Temperaturen der absolute “Renner”, Eis von der Eisbar.

Die Tische sind liebevoll gedeckt und mit bunten Blumen verziert. Auf jedem Tisch stehen „Pustefix Seifenblasen“, na wenn da keine Kindheitserinnerungen wach werden, oder?

Viel Spiel und Spaß für Groß und Klein mit möglichst wenig Anstrengung, das ist die Devise des heutigen Tages. Erwachsene und Kinder vergnügen sich gleichermaßen am “Riesen-Dart”, beim Boccia und beim Stelzenlauf. Bei dem einen werden Erinnerungen wach und die anderen genießen einfach den Moment.

Um 17:00 schlugen die Herzen aller höher. Viele bunte, mit Helium gefüllte Luftballons wurden angeliefert. Jeder Mitarbeiter hatte nun die Gelegenheit einen persönlichen Wunsch auf eine Wunschkarte zu schreiben und diesen mit einem Ballon in den Himmel steigen zu lassen. Und auch für das leibliche Wohl wurde selbstverständlich gesorgt. Um 18:00 Uhr eröffnete das Grillbuffet mit einer frischen abwechslungsreichen Salatbar. Ein leckeres Nachtischbuffet für große und kleine Naschkatzen durfte natürlich auch nicht fehlen.

Kaum einer wollte den Abend beenden, doch gegen 23:00 und leerten sich die Reihen und alle gingen glücklich und entspannt nach Hause. Ein lustiger Tag, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Küstenflair im Kurstift

In Juli bescherte der Shanty-Chor Oberursel unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein Gefühl von Urlaub am Meer. Unter strahlendblauem Abendhimmel fehlte eigentlich nur noch das Meeresrauschen, um sich mit dem Gesang des Chores direkt an die Küste versetzt zu fühlen. In kleinerer Besetzung von 10 Sängern und der Chorleiterin am Akkordeon, wurde zuerst auf der Terrasse des stationären Bereiches gesungen.

Die Lieder animierten dort die Bewohnerinnen und Bewohner zum Mitklatschen und Mitsingen. Sicher wurde dabei manche Erinnerung an frühere Zeiten geweckt. Direkt im Anschluss marschierte der Chor in nun 20-köpfiger Besetzung in das vollbesetzte Restaurant des Hauses und holte mit seinem Gesang tatsächlich die „Waterkant ins Hessenland“, so der Titel des Konzertabends. Viele Solisten berührten mit ihren wunderbaren Stimmfarben unsere Herzen und verdeutlichten den Sinn und Inhalt der Shanties, die oft von der Liebe, dem Heimweh aber auch von der schweren Arbeit auf See handeln. Die Chorleiterin, Hildegard Popp, hat mit den Männern ein wunderbares Repertoire erarbeitet und es war eine Freude zuzuhören, mit zu summen oder auch mal beim Refrain mitzusingen. Ein wundervoller Abend für uns alle und sicherlich nicht der letzte Auftritt des Chores in unserem Haus.

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